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Over onsFaculteit WijsbegeerteOnderwijsSamenvattingen van scripties

Spirik, T.E.

Auteur: Theresa Spirik
Afstudeerjaar: 2012
Vakgroep: Praktische filosofie
Titel: Homo exusts – ein sozialphilosophische Zugang zu Burnout als Massenphänomen in der westlichen Arbeitswelt
Samenvatting:

Burnout ist ein präsentes Phänomen. Regelmäßig erscheinen Artikel über die Erschöpfung im Zusammenhang mit Arbeit. Individuelle Schicksale werden präsentiert, aber es wird auch auf strukturelle Defizite hingewiesen. Was ist los in unserer Gesellschaft, dass Burnout die neue Volkskrankheit Nummer Eins geworden ist? Sind es individuelle Überbeanspruchungen oder strukturelle Faktoren die eine Person ausbrennen lassen? Welcher philosophischer Zugang zum Bild des erschöpften Menschen ist denkbar?

Die gewählte philosophische Kernliteratur sind Werke von Hannah Arendt, Richard Sennett und Byung-Chul Han. Alle drei haben über die sich stark veränderenden Arbeitsumstände der westlichen Welt geschrieben und bieten jeweils einen normativen Ansatz auf individueller beziehungsweise auf gesellschaftlicher Ebene an. Diese Ansätze stelle ich vor und diskutiere sie thematisch. Anschließend gehe ich der Frage nach, was notwendig ist, um in unserer Gesellschaft überhaupt handlungsfähig zu sein.

Solange wir davor davonlaufen und uns mit noch mehr Arbeit und noch mehr Konsum zukleistern, bleiben wir eine Gesellschaft, in der Burnout und Depression als einzig legitime Ruhephase des Menschen als letzten Notstop dringend nötig ist. Der erschöpfte Mensch kann jedoch wieder ein Ausgangspunkt sein für ein selbstbestimmtes Leben, in dem Gelassenheit und die Sorge für einander eine wichtige Rolle spielen. Die gesellschaftliche Kultivierung mentaler Kompetenz scheint sowohl für den arbeitenden als auch den ausgebrannten Menschen notwendig.
Laatst gewijzigd:01 november 2013 11:52