Wer nach dem Bachelorabschluss weiter
studieren will, durchläuft die zweite Stufe des
Universitätsstudiums. In stets wachsender
Selbsttätigkeit und größerer akademischer
Freiheit verlegen sich die Studierenden im Zuge
einer fortschreitenden Individualisierung und
Spezialisierung mehr und mehr auf ein
Forschungsgebiet oder eine berufsvorbereitende
Fächerkombination eigener Wahl. In die
Masterphase vieler Studiengänge lassen sich
beispielsweise Teile der Lehrerausbildung
integrieren. Im Rahmen ihres Wahlgebietes
führen die Studierenden das bei vielen Studiengängen
geforderte Praktikum oder Forschungsprojekt
aus, das häufig die Grundlage für die
Examensarbeit zum Master-Studienabschluss
bildet. Für die Masterphase ist eine Studienzeit
von zwei Jahren (bzw. einem Jahr) vorgesehen.
Zurzeit der Drucklegung dieser Broschüre war
noch nicht abgeklärt, ob die Masterphase bei
den herkömmlichen Studiengängen mit bisher vierjähriger Regelstudienzeit ein Jahr oder zwei
Jahre dauern und wo die inhaltliche Trennungslinie
zwischen Bachelor- und Masterstufe
gezogen werden soll. Deshalb unterscheidet die
Beschreibung der Studiengänge im zweiten Teil
dieser Broschüre noch nicht nach der Bachelorund
Masterstufe und gibt für den Großteil der
Studien die vorerst geltende Norm von insgesamt
vier Studienjahren an. Naturwissenschaftliche
und technische Studiengänge haben bisher eine
Regelstudienzeit von fünf, und Medizin und
Pharmazie (mit integrierter Apothekerausbildung)
sogar von sechs Jahren.