Ein Studienjahr wird je nach Fachbereich entweder in zwei Semester oder noch weiter in mehrere Blöcke aufgeteilt. In einer solchen Phase besuchen die Studierenden Lehrveranstaltungen verschiedener Fächer. Einige Vorlesungen werden vor großen Gruppen von beispielsweise 150 Hörern gehalten, während Seminare und Übungen und natürlich Laborarbeit, welche die Studierenden aktiver einbeziehen, weitaus kleinere Gruppen haben. Viele Studiengänge vermitteln einen Großteil des Stoffes in Kleingruppen von maximal 15 Studierenden.
Hier ist viel Raum für Diskussionen und Fragen. Am Ende einer jeder Phase schließen die Studierenden die besuchten Lehrveranstaltungen mit einer (wiederholbaren) Prüfung ab, die für den Studienabschluss zählt. Nach der Prüfungszeit setzen sie ihr Studium in einer neuen Phase von Lehrveranstaltungen und Hausarbeit fort. Die starre Blockeinteilung kann aber auch flexibel durchbrochen werden, wenn z.B. eine schriftliche Hausarbeit erst im folgenden Semester fertiggestellt wird. Damit kann sich allerdings das Studienende verschieben.
| Letzte Aktualisierung: | 14 September 2007 15:37 |