In einem verpflichtenden Grundprogramm stellt
die rund einjährige Einführungsphase alle Teildisziplinen
und fachspezifischen Arbeitsmethoden
ihres jeweiligen Studienganges vor. Die Studienanfänger
gewinnen so eine klare Vorstellung
von ihrem weiteren Studium. Wahlfächer,
(Wahl-) Pflichtfächer, Spezialisierungen,
Praktika oder Auslandsaufenthalte zeichnen sich
als Planungsgrundlage ab. Als Faustregel gilt:
Wer das hürdenreiche Pflichtprogramm des
ersten Jahres schafft, wird das Studium
insgesamt erfolgreich abschließen. Mit der
Unterstützung von Studienberatern entscheiden
die Studierenden, ob sie den eingeschlagenen
Studiengang fortsetzen oder besser zu einem
anderen überwechseln sollten. Viele Studiengänge
zweigen sich erst nach einer weitgehend
gemeinsamen Einführungsphase von anderen ab
und ermöglichen einen flexiblen Wechsel.
Etliche Studiengänge haben kein eigenes
Einführungsprogramm, so dass die Studierenden
den Einstieg (und in einigen Fällen noch ein
weiteres Jahr) in einem verwandten Studien-gang absolvieren müssen. Wer beispielsweise
Informations- und Kommunikationswissenschaften
studieren will, muss zunächst die
einjährige Einführungsphase in Geschichte
oder in einem philologischen Studiengang
erfolgreich abschließen. Manche Masterstudien
setzen die gesamte Bachelorstufe in einem
verwandten Studiengang voraus. Von Jahr zu
Jahr verstärkt bieten sich den Studierenden
Wahlmöglichkeiten zwischen zahlreichen
Varianten. Innerhalb der eingeschlagenen
Variante können sich die Studierenden neben
einem Pflichtprogramm aus bestimmten Wahlpflichtfächern
und reinen Wahlfächern einen
Teil ihres Fächerpakets selbst zusammenstellen.
Das insgesamt auf drei Jahre veranschlagte
Studium führt nach einer Abschlussarbeit zum
berufsqualifizierenden Bachelortitel. Mit diesem
universitären Regelabschluss können die
Absolventen ins Berufsleben eintreten oder
eine außeruniversitäre spezielle Berufsausbildung
aufnehmen..