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'Krygsvernuftelingen': Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden

Schaefer, C. 2001 Giessen (DE): s.n.. 792 p.

Research output: ScientificDoctoral Thesis

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Schaefer, C. (2001). 'Krygsvernuftelingen': Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden Giessen (DE): s.n.

Author

Schaefer, Christoph. / 'Krygsvernuftelingen' : Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden. Giessen (DE) : s.n., 2001. 792 p.

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Schaefer, C 2001, ''Krygsvernuftelingen': Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden', Doctor of Philosophy, Giessen (DE).

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'Krygsvernuftelingen' : Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden. / Schaefer, Christoph.

Giessen (DE) : s.n., 2001. 792 p.

Research output: ScientificDoctoral Thesis

Vancouver

Schaefer C. 'Krygsvernuftelingen': Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden. Giessen (DE): s.n., 2001. 792 p.


BibTeX

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title = "'Krygsvernuftelingen': Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden",
abstract = "Inaugural-Dissertation Justus Liebig Universität Giessen, Germany. Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung war die von zahlreichen Soziologen und Historikern vertretene These der Modernität der frühneuzeitlichen Militäringenieure. Kriegswesen und Technik bedingten dieser These zufolge eine Professionalisierung der Ingenieure, die Entwicklungen des 19. Jahrhunderts vorwegnahm. Auf die soziologische Studie Abrahamssons über die Bedingungen militärischer Professionalisierung aufbauend, wurde das niederl ändische Militäringenieur- und Festungswesen untersucht: Zunächst galt es, Bürokratisierungspotentiale auszumachen, die sich aus den Eigenarten der frühneuzeitlichen Kriegsführung ergaben. Im Hinblick auf die Niederlande konnte zunächst festgestellt werden, daÿ das im 19. und 20. Jahrhundert kultivierte Bild der frühneuzeitlichen Niederlande als friedliebender Handelsrepublik erheblicher Korrekturen bedarf. Handelte es sich beim Achtzigjährigen Krieg (1568 - 1648) anfänglich um einen Aufstand gegen die Regierungspraxis der spanischen Habsburger, so veränderte sich die Art der Auseinandersetzung nach der Konsolidierung der Unabhängigkeit der Nordprovinzen in den letzten Jahren des 16.Jahrhunderts. Die fortan souver änen sieben Provinzen und die Landschaft Drenthe, die unter Bezeichnung Vereinigte Niederlande eine gemeinsame Auÿen- und Militärpolitik führten, betrieben bis zum Westfälischen Frieden auch eine Eroberungspolitik gegen- über dem in habsburgischer Hand verbliebenen Süden, und zwar aus verschiedenen Gründen. Vorrangig diente die Kriegsführung der Schwächung des Feindes, von dem auch weiterhin eine Bedrohung für den Bestand des jungen Staatsgebildes ausging. Gleichzeitig wurden aber zwei weitere Momente erkennbar, die die Poltik der Republik auch nach 1648 bestimmen sollten. Zum einen strebte man den Besitz von Gebieten und Städten bzw. Festungen an, die einen potentiellen Gegner vom eigenen Territorium fernhalten sollten; zum anderen ging es darum, mögliche ökonomische Konkurrenz dauerhaft auszuschalten.... [zusammenfassung]",
keywords = "Verenigde Nederlanden, geschiedenis, Nederland, leger, militaire ingenieurs, krijgsgeschiedenis, krijgshandelingen",
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year = "2001",
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RIS

TY - THES

T1 - 'Krygsvernuftelingen'

T2 - Militäringenieure und Fortifikation in den Vereinigten Niederlanden

AU - Schaefer,Christoph

N1 - Relation: http://www.rug.nl/ Rights: University of Groningen

PY - 2001

Y1 - 2001

N2 - Inaugural-Dissertation Justus Liebig Universität Giessen, Germany. Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung war die von zahlreichen Soziologen und Historikern vertretene These der Modernität der frühneuzeitlichen Militäringenieure. Kriegswesen und Technik bedingten dieser These zufolge eine Professionalisierung der Ingenieure, die Entwicklungen des 19. Jahrhunderts vorwegnahm. Auf die soziologische Studie Abrahamssons über die Bedingungen militärischer Professionalisierung aufbauend, wurde das niederl ändische Militäringenieur- und Festungswesen untersucht: Zunächst galt es, Bürokratisierungspotentiale auszumachen, die sich aus den Eigenarten der frühneuzeitlichen Kriegsführung ergaben. Im Hinblick auf die Niederlande konnte zunächst festgestellt werden, daÿ das im 19. und 20. Jahrhundert kultivierte Bild der frühneuzeitlichen Niederlande als friedliebender Handelsrepublik erheblicher Korrekturen bedarf. Handelte es sich beim Achtzigjährigen Krieg (1568 - 1648) anfänglich um einen Aufstand gegen die Regierungspraxis der spanischen Habsburger, so veränderte sich die Art der Auseinandersetzung nach der Konsolidierung der Unabhängigkeit der Nordprovinzen in den letzten Jahren des 16.Jahrhunderts. Die fortan souver änen sieben Provinzen und die Landschaft Drenthe, die unter Bezeichnung Vereinigte Niederlande eine gemeinsame Auÿen- und Militärpolitik führten, betrieben bis zum Westfälischen Frieden auch eine Eroberungspolitik gegen- über dem in habsburgischer Hand verbliebenen Süden, und zwar aus verschiedenen Gründen. Vorrangig diente die Kriegsführung der Schwächung des Feindes, von dem auch weiterhin eine Bedrohung für den Bestand des jungen Staatsgebildes ausging. Gleichzeitig wurden aber zwei weitere Momente erkennbar, die die Poltik der Republik auch nach 1648 bestimmen sollten. Zum einen strebte man den Besitz von Gebieten und Städten bzw. Festungen an, die einen potentiellen Gegner vom eigenen Territorium fernhalten sollten; zum anderen ging es darum, mögliche ökonomische Konkurrenz dauerhaft auszuschalten.... [zusammenfassung]

AB - Inaugural-Dissertation Justus Liebig Universität Giessen, Germany. Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung war die von zahlreichen Soziologen und Historikern vertretene These der Modernität der frühneuzeitlichen Militäringenieure. Kriegswesen und Technik bedingten dieser These zufolge eine Professionalisierung der Ingenieure, die Entwicklungen des 19. Jahrhunderts vorwegnahm. Auf die soziologische Studie Abrahamssons über die Bedingungen militärischer Professionalisierung aufbauend, wurde das niederl ändische Militäringenieur- und Festungswesen untersucht: Zunächst galt es, Bürokratisierungspotentiale auszumachen, die sich aus den Eigenarten der frühneuzeitlichen Kriegsführung ergaben. Im Hinblick auf die Niederlande konnte zunächst festgestellt werden, daÿ das im 19. und 20. Jahrhundert kultivierte Bild der frühneuzeitlichen Niederlande als friedliebender Handelsrepublik erheblicher Korrekturen bedarf. Handelte es sich beim Achtzigjährigen Krieg (1568 - 1648) anfänglich um einen Aufstand gegen die Regierungspraxis der spanischen Habsburger, so veränderte sich die Art der Auseinandersetzung nach der Konsolidierung der Unabhängigkeit der Nordprovinzen in den letzten Jahren des 16.Jahrhunderts. Die fortan souver änen sieben Provinzen und die Landschaft Drenthe, die unter Bezeichnung Vereinigte Niederlande eine gemeinsame Auÿen- und Militärpolitik führten, betrieben bis zum Westfälischen Frieden auch eine Eroberungspolitik gegen- über dem in habsburgischer Hand verbliebenen Süden, und zwar aus verschiedenen Gründen. Vorrangig diente die Kriegsführung der Schwächung des Feindes, von dem auch weiterhin eine Bedrohung für den Bestand des jungen Staatsgebildes ausging. Gleichzeitig wurden aber zwei weitere Momente erkennbar, die die Poltik der Republik auch nach 1648 bestimmen sollten. Zum einen strebte man den Besitz von Gebieten und Städten bzw. Festungen an, die einen potentiellen Gegner vom eigenen Territorium fernhalten sollten; zum anderen ging es darum, mögliche ökonomische Konkurrenz dauerhaft auszuschalten.... [zusammenfassung]

KW - Verenigde Nederlanden

KW - geschiedenis

KW - Nederland

KW - leger

KW - militaire ingenieurs

KW - krijgsgeschiedenis

KW - krijgshandelingen

M3 - Doctoral Thesis

PB - s.n.

ER -

ID: 14621777